U13 S1: Spieltag in Flawil
Zum zweitletzten Spieltag der aktuellen Saison machte sich das U13-Fanionteam auf nach Flawil um die Ostschweiz im Sturm zu erobern.
So der Plan. Wie es gekommen ist?
Im Ersten Spiel des Tages bekamen wir es mit Stäfa zu tun. Na klar, wer denn sonst? Stäfa ist ein steter Begleiter in unserer Saison. Also für beide Teams nichts Neues. So auch das Spiel: irgendwie alles schon mal gesehen. Auch das eigene Auftreten im ersten Spiel mochte nicht zu begeistern. Viele Fehler im Spielaufbau und eine schwache Verteidigung. Immerhin konnten wir noch einen Punkt aus dem Duell mitnehmen. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Es würde für eine seeeeeehr lange Zeit der einzige Punkt auf dem SCV Konto bleiben.
Gegen Flawil haben wir einen rabenschwarzen Match eingezogen. Verlieren ist erlaubt, aber die Art und Weise wie wir uns präsentierten war erschreckend. Das kannten wir von einzelnen Trainingseinheiten, aber an den Spieltagen präsentierten wir uns bislang immer von unserer besten Seite. Nicht so heute. Auch gegen Appenzell war es kein schöner Anblick, was die SCV Kids aufs Parkett legten. Auch hier gab es nichts zählbares für uns zu holen ausser Frust und lange Gesichter.
Irgendwie symptomatisch für die ganzen Auftritte ist auch der Umstand, dass es in der eigenen Garderobe immer sehr still war zwischen den Spielen (wo sonst die Boombox ohrenbetäubende Basse ausspukte). Die Box war zwar da, aber bedienen wollte diese heute niemand.
Die Rückspiele waren ein wenig besser, wenn auch immernoch weit weg von dem, was wir eigentlich zeigen könnten. Logische Konsequenz: 0 Punkte gegen Stäfa und Flawil.
Im letzten Spiel des Tages konnten wir aber immerhin ein wenig etwas für unser Selbstvertrauen machen. Kämpferisch einwandfrei stand man nun gegen Appenzell auf der Platte. Mit Kampf und Leidenschaft konnte doch noch ein Sieg erkämpft werden - wenn auch nur mit einem Tor Vorsprung.
Es war klar, dass die gefühlt unendliche Erfolgsgeschichte der U13 Experts ein Ende nehmen wird. Doch so ernüchternd hatten wir es nicht erwartet.
So fertig gejammert; Aufstehen, Mund abwischen und in 14 Tagen zurückschlagen. Der Masterplan steht. Wir werden in den vier noch verbleibenden Trainings nochmals alle Hebel in Bewegung setzen um die Saison bestmöglichst abzuschliessen.
Ein Erfolg ist diese Saison so oder so. Jetzt wollen wir aber auch noch das Tüpfelchen auf dem «i».