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13.11.2021

Damen 1: Scheppernder Sieg gegen Yellow

Scheppernder Sieg gegen Yellow

Der letzte Samstag war ein trüber, nasskalter Spätherbsttag. Ideale Voraussetzung für ein stimmiges Heimspiel in der gemütlichen Zentrumshalle Urdorf mit ihren wohlig temperierten Garderoben, diesmal waren es so gegen die 40°C.

Zu Gast war Yellow Winterthur, gegen welche die Flussies im Hinspiel die bisher einzige Saisonniederlage hatten einstecken müssen. Nicht zuletzt deshalb, weil damals die beiden Ex HCDUlerinnen, Liv und Lena, aus der SPL 1 die Gäste verstärkt hatten.

Nach der eher lauen Leistung vor zwei Wochen gegen den TV Uster war man auf den Auftritt der Flussies gespannt und hoffte auf Besserung. Allerdings lief bereits im Vorfeld einiges schief:

Die lang ersehnten neuen Leibchen waren noch nicht bereit, das Matchblatt war auch nicht dabei, es war der Samstag der 13.und zu allem Überfluss dröhnte auch noch „Highway to Hell“ aus den Lautsprechern… drohte da etwa ein schwieriges Spiel?

Nun ja, gleich zu Beginn des Spiels wurde klar, wo das Problem heute liegen würde… und mit Aberglaube oder ähnlichem hatte dies gar nichts zu tun…denn die gegnerische Torhüterin hielt zu Beginn schlicht sackstark und parierte auch ordentlich geworfene Bälle gleich reihenweise. Die Flussies spielten gut, waren aber gezwungen ihr Visier noch besser zu justieren und dies gelang etwas zu genau. Wäre der Chef der Eidgenössischen Materialprüfungs-und Forschungsanstalt, EMPA, in der Halle gewesen, er hätte vollends entzückt in die Hände geklatscht ob diesem eindrücklichen Test der Torumrahmung. Das Dauerscheppern hielt Jeden in der Halle wach, und es entwickelte sich ein attraktives, schnelles Handballspiel. Und da auch Steffi im Tor der Flussies einen Sahnetag erwischte und viele Bälle wegfischen konnte, blieb die Anzahl der Tore in dieser Halbzeit sehr tief. So hatten die Flussies nach 30 Minuten zwar viel Krach gemacht, aber nur gerade mal 7 Törchen auf ihrem Konto und Yellow deren 9.

Den Pausentee nahmen die Flussies in der Ecke der kühl gehaltenen Halle ein während die Winterthurerinnen eher träge aus der überhitzen Garderobe zurückkamen. Nadia nutzte dies mit zwei schnellen Toren sofort aus, welche die Initialzündung zu einem veritablen Sturmlauf der Fussies darstellten. Flavia, Coco und Francine zogen mit der weiterhin ungebremsten Nadia mit und die Gegnerinnen agierten nun etwas zu überhastet und begingen einige Fehler. Zudem übernahmen sie nun den Part der EMPA und testeten die Torumrandung ebenfalls ausgiebig. So konnten die Flussies immer weiter davonschwimmen und zum Schlusspfiff über den verdienten 27-20 Sieg jubeln! Wie schon gegen Leimental erzielte man 20 Tore in 30 Minuten! Und ja…die Torumrandungen in der Zentrumshalle sind sehr solide konstruiert!

Erleichtert und froh über diese starke zweite Halbzeit schnuppern die Flussies nun weiter an der Aufstiegsrunde, noch 3 Spiele! Weiter geht es am nächsten Samstag um 15:00 Uhr gegen die jungen GoRo’s in der Halle Wartegg in Goldach!