Damen 1: Rustikale Vorweihnachten in Goldach
Trotz wehrhafter Gegenwehr der Goldach-Rorschacherinnen gewannen die Flussies dank einer abgeklärten Leistung deutlich.
Nahe des Bodensees in Goldach, trafen sich die Flussies am Samstag zum Duell gegen die jungen GoRos. Aufgrund des alljährlichen Raiffeisen Weihnachtsmarktes, welcher dieses Jahr am 20 und 21 November (!!!) stattfand, wurde die Parkplatzsuche zur ersten grossen Herausforderung an diesem nebligen Novembertag. War man dann in der Halle angekommen und umgezogen, mussten 15 Minuten Einlaufzeit in der Halle genügen. So hatte man die Wahl in der Wartegg im „Eggen“ zu warten oder sich in den Gängen früher einzulaufen. Natürlich wählte man Letzteres.
Aufgrund der Abwesenheiten von Nadia, Flavia und Oli war man bei den Flussies zu einigen Umstellungen gezwungen, aber ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht war trotzdem Pflicht. Gleich zu Beginn wurde klar, dass der Gegner trotz der verfrühten Weihnachtsstimmung in Goldach keine Geschenke verteilen würde. Die GoRos spielten engagiert und mit viel Selbstvertrauen. Doch auch die Flussies waren von Beginn an hellwach und lagen schon bald mit 5:2 vorne. Das Heimteam reagierte und verteidigte mit mehr Intensität, was einige Zeitstrafen nach sich zog. Die Flussies spielten weiterhin abgeklärt und so führte man bis zur Pause mit 14:9.
Der zweite Durchgang begann gleich mit zwei schönen Toren der GoRos und für einen kurzen Moment wurde es laut in der gut gefüllten Halle. Nun war es an den Flussies zu reagieren. Francine, Sybil und Aurelia bereiteten der aufkeimenden Stimmung mit ihren Treffern ein Ende. 10 Minuten vor Schluss lagen die Flussies klar mit 24:15 in Front und das Spiel war entschieden. Trotzdem ging es in der Schlussphase nochmals richtig zur Sache und es wurde turbulent in der Halle. Einerseits waren da zwei Zuschauer, welche wohl etwas gar ausgiebig am Glühwein genippt hatten, und deren Zwischenrufe, gelinde gesagt, nicht gerade von fundierten Handballverstand zeugten, und andererseits entstand auf dem Feld ein Mix aus etwas gar viel Engagement, lax pfeiffenden Schiedsrichtern und vielleicht auch ein klein wenig Frust über den Spielverlauf, welcher dafür sorgte, dass die Verteidigung der GoRos in dieser eigentlich unwichtigen Phase plötzlich sehr rustikal wurde. Francine und Coco waren die Leidtragenden und mussten gleich mehrfach gepflegt werden.
Zufrieden über den 23:30 Sieg, aber doch ein wenig verstimmt, machte man sich auf den Heimweg und hat nun zwei Wochen Zeit sich auf den Spitzenkampf am 4. Dezember gegen den ATV/KV Basel vorzubereiten. Anpfiff ist um 14:15 Uhr im Volketswiler Gries.
Am Sonntagabend verfolgte man gespannt den Liveticker der zeitgleichen Spiele von Uster gegen Yellow und Leimental gegen Basel. Und tatsächlich, beide Gegner, die noch um Platz 1 und 2 der Rangliste mitkämpfen, patzten und somit reicht den Flussies ein Punkt aus den letzten beiden Spielen zur Qualifikation für die Aufstiegsspiele in die SPL2.