zurück

12.03.2022

Damen 1: Viel Geld fürs Phrasenschwein

Viel Geld fürs Phrasenschwein

Den meisten sportbegeisterten Menschen dürfte das Phrasenschwein des Doppelpass Fussballstammtischs auf Sport 1 ein Begriff sein; wer eine Phrase oder Allgemeinweisheit bemüht, der muss ein paar Euros ins Sparschwein werfen. Solche Phrasen sind vor allem dann beliebt, wenn einem sonst die Worte und Erklärungen fehlen… wie den Flussies nach der überraschend deutlichen Niederlage gegen Basel.

Zurzeit ist bei den Flussies «einfach de Wurm drin», doch auch wenn das Team sich «an der eigenen Nase nehmen muss» so ist «jede Krise ist auch eine Chance»…hoppla…das könnte ein teurer Matchbericht werden.

In der Tat ist die aktuelle Situation der Flussies nicht gerade rosig. Im ersten Spiel gelang gegen das CoV2 geschwächte Herzogenbuchsee noch ein mühsamer Sieg, dann verlor man knapp und ärgerlich gegen Willisau, gegen Muotathal hielt man vor Wochenfrist noch 40min mit und gegen Basel nun nur noch deren 15min…mmmhhh… der geneigte Leser merkt, da läuft was in die falsche Richtung! Speziell die klare Niederlage am Samstagabend gegen Basel mit 21:35 war ein arger Dämpfer, hatte man doch in der Qualifikationsrunde gegen denselben Gegner noch drei Punkte aus zwei Spielen holen können… «so schnell kann es gehen im Sport»…und wieder verschwinden ein paar Euros im Phrasenschwein.

Klar, die vielen Ausfälle und Absenzen wiegen in solch schwierigen Zeiten besonders schwer, doch man muss auch objektiv anerkennen, dass sowohl Muotathal wie auch Basel starke Gegnerinnen waren, während die Flussies etwas gar sorglos ans Werk gehen. Natürlich probiert man nun mit allen Mitteln diese Abwärtsspirale zu stoppen. Ob dies bereits in zwei Wochen gegen das noch ungeschlagene Yverdon gelingen kann wird man sehen. Schliesslich «kochen auch die Westschweizerinnen nur mit Wasser»…und schwupps… schon wieder landen ein paar Euros im Schweinchen…

Nun gilt es «Nicht mehr auf der Leitung zu stehen» und «alle Register zu ziehen» denn nur «Abwarten und Tee trinken» oder den «Kopf in den Sand stecken» wird nicht genügen. Und weil jede «seines eigenen Glückes Schmied ist», könnte es gegen Yverdon, am Sonntag 27. März 2022, im Gries 16:45 Uhr passieren, dass die Flussies «wie ein Phönix aus der Asche» aufstehen. Bis dahin gilt «die Strasse zum Erfolg ist eine Baustelle» damit sich die Flussies möglichst bald mal wieder wie «ein Schneekönig freuen können»… und weil das Phrasenschwein nun voll ist, «ist die Zeit für leere Phrasen vorbei».